Die HolidayChecker auf Marokko Reisen – Klappe die 2.!

Marokko surfen

Marokko surfen

Reisen durch Marokko: Auf gehts von Marrakesch nach Agadir. Die Fahrt ist zwar relativ lang, dafür aber eigentlich nicht allzu schwierig. Wäre da nicht eine fahrunfähige Redakteurin am Anfang der Kolonne, die sich wohl zum Leid Tanjas zum Ziel gesetzt hat, möglichst alle in den Wahnsinn zu treiben…

Waghalsige Überholmanöver (natürlich grundlos, versteht sich), Vollbremsungen bei leerer Straße etc. Seid froh, dass ihr nicht alles zu Gesicht bekommt, was sich in manchen Destinationen so abspielt. 😉 Aber, wie Gott so will, kommen wir alle mehr oder weniger unbeschadet – Tanja mit Kreislauf und Aggressionen – in Agadir an. Kulturschock. Ähm, sorry, sind wir irgendwo falsch abgebogen? Das hier kann unmöglich zum selben Marokko gehören, wie Marrakesch. No Chance. Hotelburgen, dreckige Straßen. Null Flair. Das ist zumindest mal der erste Eindruck. Das Hotel Beach Albatros liegt zwar nicht direkt am Strand, aber ein bisschen Frischluft tut gut, nachdem wir ja nun knapp 4 Stunden im Auto gesessen haben.

Kamel Marokko

Herrlich!

Los, auf geht’s, ich will das Meer sehen. Ui, ganz weicher Sand, aber die Liegen-Agglomeration erinnert mich eher an das Rimini der Frühneunziger ? Parzelle an Parzelle, Liege an Liege. Kuschelstunde. Wer’s mag. 😉 Aber Gott sei Dank dreht sich ja in den Ferien nicht immer nur alles ums am Strand Liegen. Bei uns steht als nächstes Kamelreiten auf dem Programm. Lustig dabei ist ja immer der Ablauf so eines Drehs. Da wir ja nicht ewig Zeit haben und das Ganze ja auch noch vernünftig in den Kasten bringen müssen, reiten wir fast konsequent im Kreis. Den Höhepunkt erleben wir aber beim sogenannten Galopp: Der Führer versucht die Tiere anzutreiben, die natürlich längst gemerkt haben, dass es immer nur im Kreis geht, und somit ist er der einzige der sich im Galopp verliert. Tanja und ich hingegen kriegen uns nicht mehr ein. 😉 Am liebsten waren mir aber die Baby-Kamele (naja, wenn man’s ganz genau nimmt waren das ja alles Dromedare, aber wir wollen ja nicht so kleinlich sein).

Nina Heinemann mit Kamel

Da habt ihr den Beweis!

Thomas hat mich sogar geknutscht. Ehrenwort! Der Tag fand seinen Abschluss im Tajine-kochen. Und ich muss sagen: ein echtes Highlight. Jede Kultur hat seine eigenen Kochgegenstände, und die Tajine gehört auf jeden Fall zu meinen Favoriten. Beim nächsten Marokkobesuch also auf jeden Fall mitnehmen.

Heute geht’s dann endlich Richtung Wasser. Wellenreiten, yeah! Hang loose… so sieht’s aus. Und ich bin mir auch fast schon sicher, dass ich bald meine erste Tube reiten werde… glaub ich… Nun ja, ganz so schnell wie erhofft klappt das zwar nicht aber erste Erfolge stellen sich relativ schnell ein, und ich muss sagen ? ich bin happy. Wieder ein Häkchen auf meiner ToDoinLife Liste. 🙂

Arganöl Marokko

Arganöl Marokko

Unser letzter Programmpunkt der Reise in Marokko birgt eine tolle Besonderheit: Arganöl. Das vermeintlich teuerste Öl der Welt, hat nach unserem jetzigen Standpunkt diesen Titel mehr als verdient. Denn wenn ich mir Tanjas Daumen so anschaue…oha, schön blau. Aber zurück auf Anfang. Früh morgens machen wir uns auf den Weg ins Hinterland, dort wo die Arganöl-Kooperative ihren Sitz hat. Ein paar geschäftstüchtige Frauen, die sich ein bisschen Unabhängigkeit und Selbstverwirklichung erarbeiten wollten, haben hier eine Kooperative auf die Beine gestellt, die ihr eigenes Arganöl nach biologischen Standard herstellt. Und es ist knochenarbeit, die die Frauen hier mit einem Lächeln auf den Lippen vollbringen. Chapeau. Wir zwei verwöhnten Westeuropäerinnen müssen ganz schön schuften, um nur einen halben Liter Arganöl zu erhalten. Ein unglaublich beeindruckendes und sehr geschichtsträchtiges Ereignis nimmt am späten Nachmittag sein Ende, und auch unsere Reise durch Marokko naht dem Finale.

Dann lesen wir uns kommende Woche auf Kreta, bis dahin könnt Ihr Euch mit Folge 8 der HolidayChecker vergnügen.

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