Verreisen mit Baby – Mit dem Fernbus von Konstanz nach München

Verreisen mit Baby

Die erste Reise mit Baby im Fernbus.

Planung ist einfach alles. Egal ob es nur zum einkaufen in die Stadt geht, oder ob man, wie ich heute, mit dem Baby eine Reise antritt.

Meinen „Softlaunch“ zum Thema „Verreisen mit Baby“ hatte ich Sylvester. Da sind wir schon mit dem Auto nach Münster gefahren und alles lief reibungslos. Aber da kann man ja auch zeitlich flexibel agieren und solange man zu zweit ist, geht das alles relativ problemlos.

So dachte ich mir, warum nicht auch mal eine Reise mit Kind im Fernbus. Zwar ist die Flexibilität in zeitlicher Hinsicht nicht ganz gegeben, dafür hab ich aber nichts mit fahren und auf den Verkehr konzentrieren zu tun.

Gesagt, gebucht. Konstanz – München – Konstanz. Wichtig zu wissen: auch das Baby zahlt. Zwar den günstigsten Preis, aber es zahlt. Da hat z.B. die Bahn schonmal einen gewissen Vorteil. Dazu kommen wir aber beim nächsten Blogbeitrag, wenn ich die Bahnfahrt hinter mir hab. Ach ja, und im Februar steht dann die erste Flugreise an- ihr dürft also gespannt sein :))!

Fernbus Baby

Im Vierersitz des Fernbusses schläft es sich hervorragend

Praktischerweise hatte mein Mann am selben Tag in München geschäftlich zu tun, sodass wir auch hier wieder zu zweit unterwegs waren. Helena hatte mir die Nacht über relativ viel Schlaf gelassen und so gestaltete sich der Morgen ganz entspannt. Beim stillen frühstücken, dann noch kurz abpumpen (sicher ist sicher), Wickeltasche packen, Tragetuch nicht vergessen, Spucktücher und eine Armada von Pampers, Wechselklamotten, Nackenhörnchen (hat sich als hervorragendes Unterwegs-Stillkissen erwiesen) und, ganz wichtig, selbst anziehen. Ja, tatsächlich vergisst man das schon mal und läuft in Hausanzug auf die Straße, spätestens jedoch wenn die Hausschuhe durchgeweicht sind merkt man’s dann ;)!

Alles gepackt und gerichtet, jetzt kann es losgehen. Mit dem Auto konnten wir bis kurz vor den Bus fahren und mittels SMS auch schon die Parkgebühren begleichen – wow diese Technik :D. Und nun sitzen wir also im Bus. Kind schläft und Mann ist kurz vor kotzen… Das kann ja heiter werden.

Gott sei Dank ging dann doch alles reibungslos. Und was soll ich sagen, die Reise im Fernbus gestaltet sich als sehr einfach und unkompliziert – einzig das Thema Windeln wechseln erweist sich als Herausforderung. So ist es in jedem Fall sinnvoll, eine Inkontinenzeinlage/ Wickelunterlage dabei, und keine Scheu vorm wickeln auf dem Sitz zu haben. Alles in allem verlief die Fahrt sehr gechillt und reibungslos, sodass ich hier wirklich eine Empfehlung aussprechen kann.

Pluspunkte:

  • günstiger Fahrpreis (bei mir 11€/Weg)
  • W-lan an Bord
  • kleine Bordbar mit günstigen Preisen
  • zentraler An- und Abfahrtsort
  • mehrere Fahrten täglich
  • umweltfreundliches Verkehrsmittel

Abzug:

  • keine Wickelmöglichkeit
  • Kind zahlt
  • Babyschale zum Anschnallen muss man selbst mitbringen
  • Strecke nicht gerade dadurch beim stillen und wickeln oft schwierig
  • zeitlich gebunden

Wer keine Scheu vorm Stillen in der Öffentlichkeit hat und gern ein paar Euro sparen möchte ist diese Art der Fortbewegung mit Kind eine tolle Alternative zum Auto.

Nächstes Mal: Reisen mit dem Zug.

Ein Kommentar:

  1. Pingback:Reisen mit Baby - easy oder doch Wahnsinn? Nina Heinemann

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