Einmal im Leben Hawaii. Maui wir kommen

Nach 10 Tagen eher durchwachsenen Wetters freuen wir uns wie Bolle auf Hawaii. Was wir in unseren ersten 1,5 Wochen in Kalifornien erlebt haben habe ich hier aufgeschrieben ;).

Abflug 7:05Uhr – nicht gerade angenehm, aber dennoch keine blöde Idee. Warum? Weil ab 5:30h der Berufsverkehr in und um San Francisco beginnt und wir diesem damit aus dem Weg gehen. Mit Hawaiian Airlines geht es ab Oakland (OAK) – dem kleinen Bruder von SFO – in gut 5,5 Stunden nach Kahului, Maui. Der Flug vergeht ratzfatz und klar, die Püppi schläft davon 4 Stunden (da haben wir wirklich Glück mit unserer Tochter, sie schläft fast immer und überall).

Angekommen nehmen wir erst einmal unseren Jeep Wrangler in Empfang. Über meine Recherchen bin ich auf Carrentalhawaii.com aufmerksam geworden, die phänomenale Preise (im Konkurrenzvergleich) anbieten! Da können auch die großen Meta-Portale nicht mithalten. Denn, ein Zusatzfahrer und die erste Tankfüllung sind hier inklusive!!! Ich dachte erst, das es sich um eine Phishing Website handelte, aber nein. Nicolas Kern (Inhaber) ist schon seit 30 Jahren auf Hawaii und betreibt diese Agentur ;)!

Wie gut, dass wir nicht alle Koffer mit nach Maui genommen haben, denn der Jeep stellt sich nicht gerade als Platzwunder dar. Und: er hat nur 2 Türen. Für die Püppi kein Problem, aber für uns… Da ist Tetris spielen angesagt. Welcher Koffer wie wohin, Kinderwagen, Rucksäcke etc.pp. Aber es klappt dann doch und auf geht es nach Paia. Jenem beschaulichen Touristen-Örtchen an dem die Road to Hana beginnt (den anderen Koffer haben wir übringes für 50$ mit UPS nach La Jolla ins Hotel geschickt ;).

Und hier verbringen wir die erste Zeit bei Megan und Tyler und den Hündchen Finn und Lady. Die beiden kommen ursprünglich aus New Hampshire, wohnen aber seit geraumer Zeit auf Maui.
Wer mich kennt, der weiß, dass ich mit Kind nur selten ins Hotel gehe. Vor allem, wenn ich auf Entdeckungsreise gehe. Ein Hotel macht Dich träge und das ist lediglich gut, wenn man mal eine Woche raus muss, oder aber mal eine Nacht überbrücken möchte. Für unsere Zwecke ist es aber nicht das Richtige. Und der zweite Punkt: Kosten.
Hawaii ist sehr teuer. Neben den Produkten des täglichen Gebrauchs (einen Liter Milch bekommt man nicht unter 3$) sind auch Hotels unmenschlich teuer. Und aus diesem Grunde ist eine Privatunterkunft doppelt gut. Natürlich gibt es hier, wie fast bei allem, auch eine Downside: die Wohnungen werden oft jetzt nur noch an Touristen vermietet und der Wohnraum für Insulaner wird immer knapper und fast nicht mehr bezahlbar. Aber das ist ein Thema für ein anderes Mal.

Da wir mit Megan und Tyler in einem Haus wohnen haben wir auch gleich die Insider an der Hand, die wir brauchen. Wo gibt es die besten Beaches? Was muss man gemacht haben? Wo sollte man essen gehen? Wie groß sind die Entfernungen und so weiter…

Aber natürlich führt der erste Weg der zum Strand. Nach ca. 5 Minuten Fußmarsch erreichen wir den kleinen Surferbeach von Paia, den Lower Paia Park. Ein Basketballfeld, eine Toilette und ein paar Surferboys und Aussteiger begrüssen uns. Mein persönlicher erster Eindruck „alter Schwede, die sehen ja alle super aus und können auch noch surfen“. Vorurteil bestätigt :D. Unfassbar… 20 Jährige Typen mit Astralkörper, langen Haaren die von der Sonne ausgeblichen sind und dazu auch noch surfen können. Coole Sache. Aber zurück zum Bericht ;).

Der Lower Paia Park, und der unweit davon gelegene Baldwin Park sind beides schöne Strände nur leider mit Kleinkind wenig sinnvoll. Die Wellen sind relativ hoch und die Strömung ziemlich stark. Aus diesem Grund kann man hier zwar gut gucken und wer möchte auch surfen oder bodyboarden, aber schwimmen und planschen funktioniert hier nicht.

Abends gibt es dann etwas vom Thai Spice. Das grüne Curry ist wirklich zu empfehlen, vom Roten rate ich eher ab.
Der nächste Tag ist, wie viele die folgen sollen, von der Fahrt nach Lahaina und dem Aufenthalt am sehr kinderfreundlichen „Baby Beach“ geprägt. Hier mal ein kleiner Überblick der Strände, die wir besucht haben:

  • Lahaina Baby Beach → feiner Sandstrand, schön auch für Kleinkinder da flaches Wasser, keine Duschen oder Toiletten, dafür aber sehr kindgerecht. In kurzer (fahrbarer) Distanz befindet sich jedoch ein Safeway und auch andere Geschäfte

Lahaina Baby Beach

  • Sprecklesville, oder Sprecks: sehr kleiner Strandabschnitt mit abgegrenztem Pool etwa 3 KM gen Kahului von Paia aus. Als Notlösung akzeptabel, aber sonst nicht so toll. Keine Infrastruktur oder sonstiges.
  • Kamela Park Beach/ Kihei → Spielplatz, eher Wiese und kleiner sandiger Abschnitt, Bäume die Schatten spenden, Essen und Trinken in Laufweite (super Foodtrucks Fish…/ Thai) Java Coffee

Der Küstenabschnitt ist steinig, aber es gibt auch einen kleinen Sandstrand

Im Kamela Beach Park gibt es auch einen schattigen Spielplatz

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  • Launiupoko Beach Park/ zwischen Maalea und Lahaina → surfen lernen leicht gemacht, nicht ideal vom Untergrund, Duschen vorhanden, Babypool. Hier lernen die Kleinsten das erste Mal auf dem Brett zu stehen

Der eingerahmte Babypool lässt die Kleinen planschen, während die großen Kids surfen lernen

  • Makena Big Beach (und little Beach) → wunderschön aber mit böser Strömung. Daher mit Kleinkind nicht geeignet, wenn man baden möchte. Weder Duschen noch Toiletten oder Essen/Trinken werden hier angeboten.

Was so wunderschön aussieht stellt sich als tückisch raus -Big Beach

  • Hookipa → sehr lässig. Hier tummelt sich zuweilen die Surfelite und es ist meistens was zum schauen dabei. Der Strandabschnitt ist eher schmal und von Felsen durchzogen, sodass schwimmen sich hier nur in dem kleinen vorgelagerten Pool anbietet. Aber zum baden gibt es ja bekanntlich schönere Strände. Dennoch: bei Sonnenuntergang kann man hier die großen Schildkröten beobachten, wie sie zum ausruhen an den Strand kommen. TOLL! Manche Kleinkünstler bieten hier ihre Schmuckstücke oder Essenswaren an.

wenn sie mal ne Pause brauchen – Riesenschildkröten am Strand von Hookipa

Vom Felsplateau gen Kahului- Hookipa

 

 

 

 

 

 

 

Nach den ersten Tagen bei Megan und Tyler gönnen wir uns dann doch noch etwas mehr Ruhe und Abgeschiedenheit und stoßen via Fewo-direkt.de auf ein Angebot, dass uns zunächst skeptisch macht… Halbes Haus, Whirlpool, riesiger Garten und das Ganze quasi mitten im Dschungel. Und so machen wir uns auf den Weg Richtung Haiku. Etwa 20 Minuten von Paia entfernt liegt dieses Einod inmitten von Avocadobäumen, Palmen und einem kleinen Bach. Einfach herrlich.

Das Haus inmitten von Grün

Der Blick vom Jacuzzi in die Natur

Der Whirlpool

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein Riesentrampolin ist auch noch vorhanden. Helena könnte es kaum besser haben, doch dann erfährt sie, dass noch ein Mädchen auf dem Grundstück wohnt – Milla mit ihren Eltern und ihrer kleinen Schwester sind die perfekten Wegbegleiter für unsere letzten Tage. Die Mädchen werden im Nu BFFs und wir Erwachsenen können auch mal abends zusammensitzen und über Gott und die Welt reden. So muss Urlaub.

Und dann geht es nach 13 Tagen Hawaii nochmals zurück auf’s Festland. San Diego heißt die letzte Station, bevor es dann wieder gen Heimat geht. Aber vorher möchte ich Euch noch meine besten Tipps und Eindrücke in Kurzform darlegen:

Wo wir was lernen können:

Adopt a highway litter control: großartige Idee – eine Firma, Verein oder Einzelperson „adoptiert“ 2 Meilen Highway und sorgt dafür, dass dieser Abschnitt sauber bleibt.

Maui Food Bank: wer etwas übrig hat, kann es hergeben für jene, die gar nichts haben. In vielen Orten gibt es Food drop off stations, wie z.B. beim Paia Firedepartement.

Hula Lessons: jede Woche gibt es Hula Unterricht in den Lahaina Shopping Outlets – Traditionen offen lehren, einfach cool.

Jede Woche gibt es Hula Vorführungen und Workshops

 

Mülltrennung Hoch2: überall, auch in den öffentlichen Bereichen wird der Müll getrennt.

Hang Loose: das Leben nicht so Ernst nehmen und einfach mal surfen. Die Einstellung der Hawaiianer ist toll und sollte für viele ein Beispiel geben

Da sollte man mal Essen ;):

Der Lahaina Crossfit Burger 2.0

Teddys Bigger Burger, Lahaina: Zwar ein Fastfood Restaurant, aber vor allem der Crossfit 2.0 Burger ist der Wahnsinn.

Uptown Food Market, Makawao: Samstags morgens in Makawao und nur von 7:00- ca. 11:00 Uhr. Aber es lohnt sich. Viele lokale Produkte und internationale Speisen.

South Maui Fish Company, Kihei: Ein Fishtruck der nur solange geöffnet hat, bis seine frischen Proukte ausverkauft sind 😉

Café des Amis, Paia: leckere Crepes und tolle indische Currys zu einem guten Preis.

Mana Foods, Paia: im großartigsten Supermarkt der Insel gibt es auch ein Deli mit täglich frischen Speisen. Von Vegan bis fleischlastig gibt es alles in bewährter Bio-Qualität.

Das sind ein paar der Orte, wo es sich wirklich lohnt mal hinzufahren und etwas zu essen.

Nützliche Tipps:

Wer auf Maui Lebensmittel einkaufen oder tanken will merkt schnell: uiiii das ist aber teuer. Mana Foods ist in manchen Dingen tatsächlich günstiger als die großen Ketten, aber richtig billig kommt man hier auch nicht weg. Wer länger auf Maui bleibt sollte über eine Mitgliedschaft bei Costco nachdenken. Kostenpunkt 55$/ Jahr. Allerdings kostet dann die Gallone Sprit etwa 1$ weniger und man kann Lebensmittel zu sehr günstigen Preisen einkaufen. Jedoch sind die Gebinde meist sehr groß.

Ansonsten bietet sich auch eine kostenlose Mitgliedschaft bei Safeway an. Hier gibt es immer wieder Angebote, die dann auch den Geldbeutel schonen, wenn man ein bisschen die Preise vergleicht.

Die Maui Shopping Outlets sind auf jeden Fall einen Besuch wert! Allein bei Gap, Coach und Tommy Hilfiger kann man richtige Schnäppchen machen und wenn man sich online registriert kann man sogar nochmals sparen!

Also ihr shopping victims und Freunde des guten Urlaubs: ab nach Maui

Whalewatching gehört während der Wintermonate zum Pflichprogramm. Nicht nur, weil man die Giganten von Buckelwalen wohl so häufig nicht zu sehen bekommt, sondern weil es auch noch ein Leichtes ist.
Wir hatten uns nach langer Recherche für die Pride of Maui entschieden und es nicht bereut! Tolle Verpflegung, vieeele Wale und das Beste: eine Schnorcheltour am Molokini Krater. Kleiner Tipp: nehmt die Nachmittagstour, die ist weniger voll und man bekommt auch noch einen tollen Sonnenuntergang frei Haus ;).

Burger und Salate gehören ebenfalls zum Verpflegungsprogramm

Frisches Obst und Gemüse

 

 

 

 

 

 

 

4 Wochen USA – Roadtrip mit Kleinkind

Bald muss sie in den Kindergarten. Dann haben wir nicht mehr die Freiheit wann und zu welchem Zeitpunkt wir wollen, unbeschwert zu reisen. Also machen wir das jetzt. Vielen Eltern geht es wohl genauso wie uns – mit dem Unterschied: wir tun’s ;).

Im letzten Januar waren wir in Südafrika und das Jahr davor nur in Kapstadt. Und schnell ist klar. Reisen muss sein.

Der Plan war zuerst: 10 Tage Kalifornien, davon 7 Tage im Campervan. Oh Gott sind wir froh, dass das nicht geklappt hat!!! Warum das nicht geklappt hat, ist ein Thema, dessen es eines eigenen Blogbeitrags bedarf ;).

Und: es hätte uns wahrscheinlich an den Rand des Wahnsinns gebracht. Denn was man gern mal vergisst: Kleinkinder lassen sich weder von schönen Landschaften, noch von pitoresken Cafés oder interessanten Gebäuden begeistern – sie wollen, Tiere, Strand oder Spielplätze. Punkt. Wer anderes denkt wird schnell eines Besseren belehrt.

Aber auch eine gute Vorbereitung ist Gold wert. Da gilt es die ESTA (14$ p.P./ 2 Jahre gültig) zu beantragen und zumindest die ersten 2 Übernachtungen zu sichern. Denn nichts ist schlimmer als ein Kind, oder gar die ganze Familie im Jetlag und dann noch mit Koffern und Gedöns auf Hotelsuche zu gehen.

Und so saßen wir nun im Flieger nach LA. 2 Nächte sollen reichen. Und da wir nun den Campervan gegen einen SUV getauscht hatten, gab es zumindest beim Transport keinen hassle mehr bezüglich der vielen Gepäckstücke.

Obwohl ich jedoch bei billiger-mietwagen.de angegben hatte, dass ich dringend eine Station im Terminal haben wollte, wurde dies nicht berücksichtigt und wir mussten allesamt mit dem Shuttlebus zur Station fahren. Mit 3 großen und 2 kleinen Koffern, 2 Rucksäcken, einer Handtasche, einem Kinderwagen UND einer 3 Jährigen keine ganz so einfache Aufgabe.

Mein 180er Puls legte sich also erst als wir endlich – Gepäck verstaut – im Auto gen West Hollywood saßen.

Das Beverly Laurel Motor Hotel entpuppte sich als gute Ausgangsstation für LA, vor allem

direkt über dem Gebäude rechts sieht man den Hollywood Schriftzug

direkt über dem Gebäude rechts sieht man den Hollywood Schriftzug

in Bezug auf kurze Wege zum „Original Farmers Market“ und dem dahinter liegenden The Grove Shopping Center. Beides eher Adressen für den gefüllten Geldbeutel und auch der dem Shopping Center gegenüber liegende Wholefoods Market ist nicht günstig, aber gut. Einzig der Burger ist ein Hit. Für 8$ inkl. Getränk und Pommer kann man wählen zwischen verschiedenen Fleischsorten und Gemüseburger. Auf das Thema Burger komme ich später nochmals zurück ;).

Zwar ist der Hollywood Boulevard auch nur ein paar Blocks entfernt , aber wie gesagt mit Kleinkind keine anzustrebende Adresse. Also waren wir froh nach kurzer Fahrt über den Mulholland Drive, vorbei an Bel Air, den Weg gen Santa Monica  gemacht zu haben.

Panorama von Santa Monica

Panorama von Santa Monica

Strand und Meer wirken Wunder bei Kindern und Erwachsenen gleichermaßen. Ein Tag am Muscle Beach weckt dann auch die Sportgeister wieder.

Auch wenn das Meer mit frösteligen 16°C nicht zum Baden einlädt – mit den Füßen planschen geht immer. Und so sinnieren wir über die nächsten Stationen… Noch länger in LA? Universal Studios? Oder doch Disneyland? Ja, Disneyland sollte es schon sein. Allein

Olaf der lustiges Schneemann

Olaf der vorwitzige Schneemann

schon wegen Olaf! Wer Olaf ist? Na der lustiges Schneemann aus „Die Eiskönigin“. Also ist auch schnell klar, dass wir uns auf den Disney California Adventure Park und nicht in den Disneyland Park aufmachen werden. Und so suchen wir ein Hotel in Anaheim, das nicht 300$ die Nacht nimmt und werden beim Hilton fündig. 235$ für alle 3 für 2 Nächte. Das passt. Natürlich exklusive Eintritt. Der ist nicht mal bei den Themenhotels von Disney inkludiert. Und somit kommen nochmals satte 95$ pro Person hinzu. Da Helena gerade 3 geworden ist, schummeln wir mit dem Alter und bekommen sie noch umsonst in den Park. Ansonsten wären für sie glatte 89$ -ACHTUNG SCHNÄPPCHEN- fällig gewesen. Aber ich denke diese kleine Schummelei ist durchaus erlaubt.

Der Park bietet für Große und Kleine alles was das Disney-Herz begehrt. Achterbahnen, Riesenrad, Themenbahnen und und und. So ein Tag ist aufregend und ganz schön anstrengend – aber auch wunderschön. Aber keine Zeit zum trödeln, die nächsten Tage wollen geplant werden. Und da das Wetter schlechter werden soll, stehen wir etwas auf dem Schlauch. Was tun, wenn auch der Strandbesuch wegfällt und Spielplätze ebenfalls draußen liegen? Unsere Reise soll bis San Francisco gehen, aber direkt durchfahren ist keine Option. Also buchen wir erstmal ein Hotel in Santa Barbara und dann in Carmel.

unterschiedlichste Gerichte gibt es im Public Market

unterschiedlichste Gerichte gibt es im Public Market

Helena will nur noch Strand und is not amused, dass es regnet. Geschweige denn, dass wir schon wieder im Auto sitzen müssen. Santa Barbara ist hübsch und das Abendessen im Public Market, kurz SBPM, ist lecker, aber teuer. Wie momentan fast alles in den USA. Wenigstens ist das Best Western Beachside Inn eine empfehlenswerte Adresse ;).

Weiter geht es  in Richtung Norden. Carmel-By-The-Sea ist die neue Adresse im Navigationssystem. Ein pittoreskes kleines Städtchen mit dem Charme einer englischen Lordschaft. Viele Bäume, verwinkelte Sträßchen und: ab 18h ist es stockfinster. Im ersten Moment dachten wir, die Stadt wäre vom Stromnetz abgeschottet  – aber nein.

Carmels Bewohner wollen das so. Nacht ist Nacht und Tag ist Tag. Aber genau da liegt der Charme des kunstgetränkten, weißstrandigen Örtchens. 

Was nun tun, wenn der prämierte Sandstrand nicht zum baden einlädt und das Wetter einem einen Strich durch die Rechnung macht? Am Besten ins Monterey Bay Aquarium :). 

Touch Pool im Monterey Bay Aquarium

Touch Pool im Monterey Bay Aquarium


Hier gibt es für Große und Kleine viel zu entdecken. Besonders gut haben uns die sog. „touch Pools“ gefallen. Kleine Becken, in denen man Meeresbewohner hautnah erleben kann.

Abends gab es in der Noodle Bar in Monterey noch super leckeres Vietnamesisches Essen für nen echt schmalen Preis.

Letzte Festland-Station: Orinda, Outskirts of San Francisco. Da wir hier bei Freunden unterkamen, gibt es kein Hotel zu erwähnen, dennoch haben wir ein paar nette Dinge unternommen:

Golden Gate Park und Golden Gate Bridge (eh klar :D)

Haight- Ashbury – Geburtsort der  Hippie Bewegung

…und natürlich Fisherman’s Wharf

Bevor es im zweiten Teil dann um Hawaii geht, hier noch ein paar Tipps und Tricks:

  • LA mit Kleinkindern ein nicht erstrebenswertes Ziel
  • Der BoostAPac von Trunki ist sowohl Boosterseat als auch Rucksack und der ebenfalls von gleicher Marke stammende Kinderkoffer sind zum reisen einfach perfekt!
  • denkt dran, überall kommt noch tax (also Steuern) drauf. Und in Restaurants dann noch der übliche Tip für den Servicemitarbeiter (15-20%)!
  • Ein Navigationsgerät ist überflüssig, wenn man ein Smartphone und Google Maps besitzt – denn fast überall gibt es freie WLAN Netze

Bis bald,

Eure Nina

 

 

Bananenbrot, oder -kuchen mit Kokos

Liebe Freunde des experimentellen Backvergnügens :),

wie schon auf Facebook erwähnt, habe ich wieder einmal einen Backversuch gestartet und muss sagen – das hat wirklich gut geschmeckt.

Daher bekommt ihr natürlich auch das Rezept zum Brot, bzw. Kuchen. Denn wenn ihr einfach etwas Süße hinzugebt (ob nun Ahornsirup, Zucker, Kokosblütenzucker oder Erythrit) bekommt ihr einen leckeren Kuchen ;).

Bananenbrot, bzw. Bananenkuchen

Bananenbrot, bzw. Bananenkuchen

Folgendes wird für das Brot benötigt:

3 reife Bananen (am Besten Bio, weil die süßer sind)

30g natives Kokosfett/-öl

3 Eier

180g gemahlene Mandeln

50g Kokosmehl

30g Leinsamen

1 TL Weinsteinbackpulver

1 TL Vanilleextrakt

2 Prisen Zimt und eine Prise Salz

Für den Kuchen fügt ihr noch:

20g kleingehackte Zartbitterschokolade

Süße nach Belieben.

 

170°C im Heißluftbackofen für 40min backen. Stäbchentest und fertig 😉

 

#leckerismirlieber

Low Carb Thunfisch Muffins Rezept

Das Thema Low Carb steht ja bei vielen – vor allem Sportlern und Abnehmfreudigen immer wieder auf dem Programm. Warum? Weil es unseren Muskeln hilft und unseren Fettstoffwechsel ankurbelt. Zudem macht es satt und lässt den Insulinspiegel nicht ansteigen.

Aber das ist natürlich nur sehr oberflächlich erklärt und darum soll es in diesem Artikel auch gar nicht gehen ;).

Die fertig gebackenen Thunfisch Muffins.

Die fertig gebackenen Thunfisch Muffins.

Hier also das leckere Rezept zu den Thunfisch Muffins die, wenn ihr das Rezept so einhaltet und den Teig gleichmäßig auf 12 Förmchen verteilt, nur 89 kcal pro Stück haben, bei sage und schreibe 10 g Eiweiß! Hinzu kommen 4.4 g Kohlenhydrate wovon 1.3g Ballaststoffe sind und 3.6g Fett. Das ist gut, oder?

Los geht’s, schnell den Backofen auf 200°C vorheizen und folgende Zutaten zusammenmixen:

300g kleingehäckseltes Kürbisfleisch (bei mir gab’s Hokkaido)

Ich habe es mit dem Pürierstab bearbeitet ;)

Ich habe es mit dem Pürierstab bearbeitet 😉

4 Eier

2 Dosen gut abgetropften Thunfisch im eigenen Saft

1 sehr klein geschnittene Zwiebel

1 sehr klein geschnittene orangene Paprika

50g Parmesan (bei mir gab’s Bella Lodi)

Schnittlauch, Oregano, Pfeffer und Salz

 

 

 

Jetzt wird alles zusammengemixt in die Muffinförmchen gegeben und für ca. 30 min im Backofen durchgebacken! Fertig. Lecker!

Als Beilage hatten wir einen Schnittlauchquark bestehend aus 100g körnigen Frischkäse, 100g Magerquark und 50g Skyr Natur. Nur noch Schnittlauch, Salz und Pfeffer – fertig.

Low Carb Thunfisch Muffins mit Salat und körnigem Frischkäse

Low Carb Thunfisch Muffins mit Salat und körnigem Frischkäse

Guten Appetit 🙂

Dublin – eine Städtereise im Flow

Zu einer Städtereise gehören für mich 2 Dinge: Menschen und der Flow. Sich einfach treiben lassen und entdecken, was es zu entdecken gibt. Ob nun auf der Straße, in einem Café oder im Museum. Auch Kultur im Sinne von Monumenten und Geschichte finde ich spannend, kann aber mal in den Hintergrund gestellt werden. Denn für mich machen vor allem die Menschen die Kultur in den Städten. Und so geht es nach Dublin…

Vor 14 Jahren habe ich hier studiert und doch kommt es mir vor als hätte ich die Stadt nie wirklich verlassen.

Alles kommt mir so vertraut vor. Und das liegt nicht zuletzt daran, dass ich durch meinen damaligen Nebenjob als „Brezeln Verkäuferin im Heidi Stil“ viele Teile dieser Stadt kennenlernen konnte.

Andrea Fahrmeyer inserierte damals bei Nixers.com ob nicht jemand „poppy, upbeat pretzels“ verkaufen wolle. Ich wollte. Und so lief ich ein paar Mal in der Woche mit einem Weidenkorb bestückt mit köstlichen, frisch aufgebackenen Brezeln durch die Dubliner Innenstadt und brachte sie an den Mann, bzw. die Frau.

Heute habe ich also endlich wieder einmal das Vergnügen die Stadt am River Liffey zu erkunden.

Unser Trip beginnt mit dem einchecken via Email. Ich werde vom Hotel The Gresham kontaktiert und kann den Check-in schon 2 Tage vor Anreise genauestens bestimmen – wann wir ankommen, welches Zimmer (ob in der Nähe oder abseits des Aufzuges, eher niedere oder höhere Stockwerke) und ob wir sonst noch etwas benötigen. Definitiv mal ein guter Start.

Die Anreise zum Flughafen mit Parken auf dem Shortway Parkgelände etwas Außerhalb macht keine Umstände. Aber: der Flieger hat Verspätung. Zum Glück ist der Kölner Flughafen gut ausgestattet. Neben einem Supermarkt gibt es auch ein bekanntes Steakrestaurant. Also nehmen wir unser Mittagessen eben hier ein.

Es geht auch familienfreundlich!

Es geht auch familienfreundlich!

Was mir als Mama sofort ins Auge fällt: es gibt eine Family Lane. Das nenne ich mal familienfreundlich. Auch am Dubliner Flughafen ist dieser Service geboten und noch mehr: man kann sich einfach einen Buggy aus dem Fach nehmen, damit die Kids die doch längeren Strecken am Flughafen nicht zu Fuß oder auf dem Arm der eh schon bepackten Eltern zurücklegen müssen. Das gefällt mir.

Der Aircoach bringt uns in unter 20 Minuten vom Flughafen direkt vor den Hoteleingang und das im Onlinetarif für gerade mal 5,50 Pro Person und Weg.

Nach der kurzen Einweisung und Schlüsselübergabe am Check-in Schalter des Hotels dann der erste Schock: 4 Sterne? Oh nein, da kommt die Hoteltesterin wieder durch :D. Ok, lassen wir 5 gerade sein und uns einfach nicht weiter damit beschäftigen. Denn ehrlich gesagt sind mir Teppichboden und Duschmatten etwas „too much“.

Gut, dass für mich in Städtehotels immer die Lage am Wichtigsten ist – und die ist fabelhaft!

Hier noch kurz die Hardfacts:

Preis: 105€/Nacht

Frühstück (optional): 16€ Continental/ 21€ Irish

Zum Thema Frühstück sage ich nichts – ich denke der Preis spricht für sich. Vor allem, wenn man in jedem Pub und Restaurant Frühstück für 5-8€ inkl. Kaffee bekommt. Aber dazu gleich mehr.

Batman und Starwars stehen hier im Einklang. Ob Temple Bar oder Henry Street überall gibt es was zu entdecken

Batman und Starwars stehen hier im Einklang. Ob Temple Bar oder Henry Street überall gibt es was zu entdecken

Die O’Connell Street ist mit dem Wahrzeichen „the Spire“ oder offiziell „monument of light“ bestückt, weshalb man immer weiß, wo sie ist J. Praktisch. Zudem liegen Henry Street, Grafton Street und natürlich Temple Bar in Laufweite. Für mich als Shopaholic ein wichtiger Aspekt ;).

Nach Check-in und Auspacken ist es schon Vorabend und wir entschließen uns zu einer kurzen Sporteinheit im „Fitnessraum“ und danach zu einer Kino-Tour inkl. Abendessen in Dun Laoghaire (Dunn Leerie ausgesprochen). Ab Tara Street Station fährt die DART (6,15€ Hin- und Rückfahrt p.P.) an der Küste entlang in das schöne Städtchen am Südrand von Dublin. Die Laufweite beträgt etwa 7 Minuten, vorausgesetzt man läuft direkt… Ich verlasse mich auf Maps und führe uns schnurstracks um den gesamten Block herum anstatt auf direktem Weg zur Station. Fußweg: 20 min *augenverdreh

Leider ist es schon dunkel und somit ist uns die tolle Aussicht verwehrt. Dafür können wir aber den neuen Bond anschauen und uns kulinarisch im Shakira verwöhnen lassen. Ich muss sagen, ich habe selten so gut indisch gegessen. Sehr authentisch im Look&Feel ist das kleine Lokal im ersten Stock allemal. Als dann unser Tandoori Chicken serviert wird, geht erst einmal der Feueralarm los. Frau Heinemann, Contenance….

Die letzte DART bringt uns wieder zurück ins Stadtzentrum und schnellstens ins (zu weiche) Bett.

Frühstück im Kylemore für gerade mal gute 6€. Gemütlich und lecker!

Frühstück im Kylemore für gerade mal gute 6€. Gemütlich und lecker!

Eine Shoppintour beginnt man nicht mit leerem Magen und so schafft Google Maps Abhilfe und zeigt uns the Kylemore. Ein bekanntes Dubliner Frühstücksrestaurant. Meine anfängliche Skepsis legt sich, als ich das Frühstück auf dem Teller habe. 4 items für 6,50€. Frisch zubereitet. Inkl. Cappuccino aus der Siebträgermaschine. Jetzt kommst Du :D.

Leider hat das Trinity College mit dem Book of Kells zwischen den Jahren geschlossen und so beschließen wir erst einmal Henry Street unsicher zu machen. Der Vormittag geht für’s Shopping drauf und als Mittagssnack gibt es einen „Burrito in the Bowl“ bei Saburritos gleich ums Eck. Nicht schlecht, aber auch nicht herausragend.

Jetzt heißt es fertig machen und nix wie los in Richtung National Concert Hall (nch). Da

Oliver! Musical nach Charles Dickens' Roman Oliver Twist in der NCH Dublin

Oliver! Musical nach Charles Dickens‘ Roman Oliver Twist in der NCH Dublin

spielt heute Abend das Musical Oliver! . Das Gebäude aus dem 19 Jahrhundert ist ganz in der Nähe des Stadtparks St. Stephens Green und somit eigentlich auch zu Fuß gut zu erreichen, jedoch gießt es wie aus Kübeln und wir entschließen uns für ein Taxi. 8€ und die Sache ist geritzt.

Grün und Rot erleuchtet strahlt der Prunkbau und auch das Interieur kann sich sehen lassen. Es wird ein toller Abend mit viel Gelächter und tollen Liedern.

Der Hunger treibt uns wieder gen Stadt und so laufen wir Grafton Street hinunter rüber zur Dame Street und finden uns schlussendlich im Yamamori wieder. Ein japanisches Restaurant das uns gerade so noch einen Platz für 2 anbieten kann. Das Essen ist nicht alltäglich, schmeckt gut, hat aber auch seinen Preis. Eigentlich wollen wir noch ein paar Pubs besuchen, entscheiden uns dann aber doch für’s Bett J. Wenn man schon mal ausschlafen kann….

Nach dem Frühstück geht es heute Richtung Grafton Street. Wenn man in Dublin ist muss

Das "Törtchen mit dem Karren" wird das Wahrzeichen Dublins auch genannt

Das „Törtchen mit dem Karren“ wird das Wahrzeichen Dublins auch genannt

man zumindest die Molly mal gesehen haben. Die „Tart with the Cart“, wie sie liebevoll genannt wird, ist das Wahrzeichen Dublins und der „Star“ in der inoffiziellen Hymne der Stadt, „Cockles and Mussels“.

Auf der Suffolk Street, wo Molly Malone gerade steht, befindet sich auch einer meiner Lieblingsläden. Avoca Handweavers. Nicht nur wegen des kleinen exquisiten Cafés im zweiten Stock, sondern auch wegen der vielen kleinen Dinge die man dort entdecken und natürlich kaufen kann. Solltet ihr etwas mehr Zeit in Irland verbringen lohnt es sich nach Wicklow in die Mühle von Avoca zu fahren!!

Das Schöne an der Zeit zwischen den Jahren? Es ist SALE :D. Mindestens 50% gehen von vielen Artikeln runter… puh. Ihr wisst was das bedeutet, oder?

Nächster Halt: Brown Thomas. Schon damals wollte jede Frau eine Einkaufstüte von Brown Thomas haben. Klassisch in creme/schwarz gestreift wird sie dann als Lunchbag genutzt. Brown Thomas steht für Luxus und haute couture und so ist es nicht verwunderlich, dass wir hier – allein zum stöbern – mehr als 2 Stunden verbringen. Gekauft haben wir nichts, das wollte ich nur kurz anmerken :D!!

Lecker und doch fleischfrei! Die Gerichte von Cornucopia!

Lecker und doch fleischfrei! Die Gerichte von Cornucopia!

Shoppen macht bekanntlich hungrig und auf der Suche nach etwas Originellem stoßen wir auf das unscheinbare Restaurant Cornucopia auf der Wicklow Street. Ein kulinarisches Feuerwerk! Und das Ganze ohne ein Stück Fleisch!! Wir entscheiden uns einmal für das Menü welches für 9,90€ eine Suppe (Sellerie, Wasserkastanie, Süßkartoffel), einen kleinen Salat, eine dicken Scheibe selbstgebackenes frisches Vollkornbrot (es gibt 4 Sorten zur Auswahl), einen Brotaufstrich (getrocknete Tomaten, Olive, Spinat), sowie ein Getränk enthält. Das „Päckchen“ bestehend aus einem gefüllten Blätterteig mit gerösteten Pilzen, Quinoa, schwarzen Bohnen und geräuchertem Tofu ist ebenfalls ein Klopfer. Auch hierzu gibt es einen kleinen Salat. Kostenpunkt 13,50€.

Für 23,50€ sind wir rundum glücklich, zufrieden und pappsatt!

Ein kleines Nickerchen bringt die Energie zurück und wir schlendern durch die Gassen von Temple Bar, Dame Street und Grafton Street um schlussendlich den Entschluss zu treffen: es gibt ein typisch irisches Abendessen im Porterhouse. Schon in meiner Studienzeit ging ich gern ins Porterhouse: es gab immer fabelhafte Live Musik, die Barkeeper kamen aus aller Herrenländer und der Pub ist auf 3 Etagen ein echter „meltinpot“. Aber das Glück ist uns nicht hold. Als wir um 17:45h ankommen besteht die Warteliste schon aus mehreren Personen und man macht uns keine Hoffnung unter 50 Minuten Wartezeit. Dann eben nicht. Merke: auch an einem Dienstagabend lieber vorher reservieren!

Denn die Dubliner sind ein Ausgehvölkchen. Vor allem das Essen und Trinken außer Haus hat einen großen Stellenwert. So sind jeden Abend die Pubs sehr gut besucht und auch die Restaurants werden stark frequentiert – vor allem die Guten ;).

Da der Regen mal wieder eingesetzt hat und eine Entscheidung her muss ist der erste Laden unsere Wahl: das Fitzsimons. Im Nachhinein schade, denn das Geld (knapp 30€ nur für’s Essen) war wirklich fehlinvestiert. Auch wenn die Lammhaxe genießbar war, so bekam ich doch einen eher unterdurchschnittlichen Salat mit Garnelen (ja, ich weiß das hat nichts mit typisch Irisch zu tun, aber mich hat leider auf der Karte nichts angesprochen…). Nun ja, man kann ja nicht immer Glück haben.

Zum Nachtisch ein Guiness. Bloß nicht hier. Also weiter ins The Quay. Gerne hätten wir auch hier gegessen, aber es war ebenfalls ausgebucht.

Das halbe Pint Guiness für schlappe 3,90€ hellt dann die Stimmung nur mäßig auf und wir entschließen uns kurzerhand für den neuen Star Wars Film. Ganz stilecht im Savoy unmittelbar neben „The Spire“ der momentan zur Anerkennung des neuen Sternenkrieg-Films in eisigem Blau leuchtet und somit ein gigantisches Lichtschwert darstellt.

Isn't it lovely?

Isn’t it lovely?

Salziges Popcorn, eine Toilette ( kurzer Weg und Du kannst weiterhin mithören!!) im Kinosaal und geschätzte 500 Star Wars Fans machen diesen Kinobesuch zu einem schönen letzten Abend und den Abschluss machen wir mit einem letzten Pint Guiness im Madigans für 5€. Isn’t that lovely?

 

 

 

 

Und wer nur die knallharten Fakten braucht, hier sind sie:

Flug

  • Aerlingus,
  • Ryanair
  • Germanwings: ca 150€

Hotel:

The Gresham: 105€/Nacht ohne Gewähr und Gewehr 😀

Flughafentransfer:

  • Aircoach: 5,50€ Onlinepreis oder 6€ Normalpreis am Schalter p.P. pro Weg
  • Airlink: 6 €
  • ie 😉

Cool:

  • Insomnia Coffee gibt Kaffeesatz als Blumendünger kostenlos ab –Upcycling!

    Zum mitnehmen: Kaffeesatz zum düngen. Das ist Upcycling ;)

    Zum mitnehmen: Kaffeesatz zum düngen. Das ist Upcycling 😉

  • The Spire leuchtet zum Kinostart von Star Wars Episode VII in eisigem Blau
  • Weihnachtsbeleuchtung in Henry Street und Grafton Street sehr festlich
  • Brown Thomas
  • Hogans (dort spielt das Buch „p.s. I love you)

Restaurants:

  • Cornucopia; Wicklow Street; Vegetarisch; 5 Sterne
  • Yamamori; Dame Street; Japanisch; 4 Sterne wegen hoher Preise
  • Shakira; St. Georges; Dun Laoghaire; Indisch; 5 Sterne

Cafés und 5Uhr Tee:

  • The Pyg im Powerscourt House

    The Pyg im Powerscourt House

    Avoca Handweavers Store; Suffolk Street; Irisch-international, Scones etc.

  • Pygmalion Café im Powersourt House
  • Bewleys Café; Grafton Street

Snacks und Coffee2Go

  • Insomnia Coffee; super Espresso Macchiato für 2€
  • Scones von Dunnes Stores ;). 85 cent und schon damals ein echter Hit
  • Butlers Chocolate
  • Proper Corn

Pubs:

  • The Quay
  • Porterhouse
  • Hogans
  • Madigans

…wer weiß, vielleicht kommt ihr ja einmal in den Genuß einer Brezel von den Mädels von Andrea’s German Bretzels 😉

So, das soll es für’s Erste gewesen sein. Die immergrüne Stadt am „schwarzen Teich“ wie man das Wort DUBLIN übersetzen würde, hat noch soviel mehr zu bieten. Ich hoffe ich brauche nicht wieder mehr als 10 Jahre um hierher zurückzukehren, denn wie James Joyce schon sagte: „Es gibt keine Vergangenheit, keine Zukunft, alles verläuft in einer ewigen Gegenwart.“

Bis dahin,

eure Nina!

BLACKROLL® Master Trainer

Das Rollen des Rückens bedarf ein bisschen Übung

Das Rollen des Rückens bedarf ein bisschen Übung

Als Master Trainerin bin ich für die Ausbildung von Therapeuten, Trainern und Sportlern zu offiziellen BLACKROLL® Trainern zuständig.

Die Termine findet ihr immer auf der Seite von BLACKROLL. Sollte dort mal kein Termin erscheinen, schreibt mich gern über das Kontaktformular an. Ich nehme euch dann in die Liste auf und schreibe euch an, sobald es einen neuen Termin gibt.

Was lernt man bei der Ausbildung?

Grundsätzlich ist mein Ziel euch so viel praktisches Wissen wie möglich mitzugeben. Heißt, wir arbeiten mit allen BLACKROLL Produkten am lebenden Objekt 😀 – uns selbst.

Aber auch die Theorie darf nicht fehlen. Die aktuellsten Forschungserkenntnisse über Faszien und Faszienfitness bekommt ihr ebenfalls mit auf den Weg.

Am Ende besteht dann immer auch die Möglichkeit die Produkte zu kaufen.

Zudem ist es möglich ein ganzes Studio oder ein Praxisteam in einer inhouse Schulung auszubilden. Hierzu kontaktiert mich gern direkt per Mail: personaltrainer@ninaheinemann.com

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Ihr seid nicht interessiert an einer Ausbildung, möchtet aber gern einen Workshop veranstalten oder an einem teilnehmen?

Auch da seid ihr bei mir genau richtig! Ich biete Workshops für Endkunden (1,5h), aber auch für Praxen und Studios (4h). Diese sind dazu gedacht die Basics zu erlernen. In den Praxen und Studios kommt noch etwas Theorie und praktische Anwendung am Patienten/ Trainee hinzu.

Die Preise gestalten sich je nach Aufwand und Anliegen.

Wem das alles zu viel Aufwand ist, der kann sich auch erstmal mit meinen Filmen anfreunden:

Da hätte ich zum Einen „Funktionelles Blackroll Faszientraining“ und zum Anderen „BLACKROLL’n Relax“ im Angebot.

Beide Filme sind dazu gedacht sowohl Erlentes in der Ausbildung nochmals zu festigen, als auch sich selbst zu lehren, wie man mit der BLACKROLL umgeht.

Ich wünsche Euch viel Spaß damit!

 

Liebe Grüße

Nina

Mit Blackroll im Baseltor

Hauptgasse in Richtung Baseltor

Hauptgasse Solothurn mit Blick auf das Baseltor

Für meine Ausbildungen die weiter als gut 1,5 Stunden Anfahrt haben, suche ich mir meist ein schönes Hotel. Diesmal bekam ich von meinem Freund Bernhard Schweizer (Gastfreundschaft.ch) den Tipp mich im Baseltor einzuquartieren.

Gesagt, getan. Die Anfahrt verlief problemlos und auch das Parkhaus Baseltor nur 30 Sekunden Laufweite entfernt. Der erste Eindruck war schon mal ruppig… Mit Koffer, Handtasche und Laptoptasche bepackt, versuchte ich die nach außen aufgehende Tür zu öffnen – die Dame innen schaute mich nur erwartungsfroh an. Hilfe? Fehlanzeige. Nun gut, ich bin ja nicht schwach, aber Hilfe sollte doch immer angeboten werden, oder?

Nachdem ich nun im Sinne von „Namen sagen und die Frage nach der

Hoteleingang

Hoteleingang

Frühstücksuhrzeit bekanntgeben“ eingecheckt hatte, bekam ich auch meinen Schlüssel. 3. Stock. Ohne Aufzug. Mit Koffer, Handtasche und Laptoptasche. Hilfe? Wieder Fehlanzeige. Nichtmal die Frage, ob man kurz auf die eine oder andere Tasche aufpassen sollte, kam über ihre Lippen… Schade.

Da gibt es sicherlich noch etwas Optimierungsbedarf.

 

 

 

Das Zimmer unterm Dach war nicht groß, aber sehr gemütlich. Ein kleiner Schreibtisch, sowie eine Couch und natürlich ein großes Bett. Das Bett hat ne glatte 1 verdient in punkto Sauberkeit, Größe und Komfort! Und seien wir mal ehrlich: darum geht es im Kern!

Der eher rustikale untere Teil des Restaurants.

Der eher rustikale untere Teil des Restaurants.

Abends hatte ich noch das Vergnügen eines kleinen Geschäftsessens im schweizweit bekannten Restaurant des Hotels. Bekannt für seine Slowfood Küche.

Die erste Frage beim Blick in die Karte war allerdings: woher bekommen die denn regionale Avocados? Egal. Gegessen habe ich ein sehr gutes Entrecôte mit Gemüse und Risotto. Geschmack: 1a!

 

 

 

 

Das Frühstück hatte ich ja schon auf Facebook geteilt ;).

Gut gestärkt und ausgeruht fand dann am 07.11 meine Ausbildung in der Praxis am Kronenplatz in Basel statt, die wieder einmal ein voller Erfolg war! Danke an das Praxisteam und natürlich an die tollen Teilnehmer.

Bis bald,

 

Nina

 

 

 

 

Office fit mal anders – OFMA

Häufige Fehlhaltung im Büro

Häufige Fehlhaltung im Büro

Ein ergonomisch eingerichteter Arbeitsplatz? Pausen, die das Denken einfacher und effizienter machen? Sitzpositionen die den Nacken und den Rücken entlasten?

Geschätzt mehr als 90% der Büroangestellten würden diese Fragen mit „nein“ beantworten. Warum? Weil sie es nicht besser wissen.

Häufig werden Laptop, Desktop Computer und Bildschirm so ausgerichtet, wie sie gerade auf den Schreibtisch passen – zwischen Aktenstapel, Memos und der Lunchbox. Dann noch die Maus daneben gepfeffert und schon haben wir unseren – mal überspitzt gesagt – gesundheitsgefährdenden Arbeitsplatz.

Nicht nur die nach innen rotierten Schultern, der immer unter Dehnung stehende untere Rücken und der schwache Nacken werden begünstigt, sondern auch die Hüftbeugemuskulatur „zieht sich zurück“ – bzw. wird faszial verklebt und damit immer undehnbarer. Braucht man ja nicht mehr, wenn man eh den ganzen Tag mit angewinkelten, meist übereinander geschlagenen Beinen am Schreibtisch oder in Meetings sitzt. Die unabwendbaren Folgen: Rückenschmerzen, Nackenschmerzen, Leistenschmerzen.

Nicht umsonst sprechen Forscher und führende Mediziner von der neuen Gesundheitsbedrohung Sitzen. Sitzen ist das neue rauchen. So sieht es aus. Denn in den kommenden 10 Jahren ist die Tendenz der Rückenschmerzpatienten steigend und nicht fallend.

Was also tun? Natürlich ist Sport und Bewegung immer ein gutes Ziel um der unergonomischen Arbeitsweise entgegenzuwirken, aber noch besser ist es doch zu wissen, wie man schon vor Ort, am Arbeitsplatz, dem Ganzen Abhilfe schaffen kann, oder?

Die Lösung: Office fit – also Fitness integriert in den Büroalltag.

Aus diesem Grund habe ich mich mit Anna Bruderhofer, Physiotherapeutin und Spezialistin  für myofasziale Techniken zusammengesetzt und mit ihr das Programm OFMA – Office fit mal anders entwickelt.

Zum Einen geht es darum, den Arbeitsplatz so einzurichten, dass er einer besseren Körperhaltung entspricht und den typischen Haltungsmustern entgegenwirkt. Zum Anderen gibt es drei unterschiedlich lange Routinen, die man am Arbeitsplatz einbauen kann, ohne den Arbeitsablauf zu stören und gleichzeitig etwas für die körperliche und mentale Fitness tun kann. Denn eine jüngst veröffentlichte Studie beweist es: Plantarfaszie  rollen macht glücklich! Aber keine Angst – es geht nicht um schweißtreibende Intensiv-Workouts, sondern um die langsam aber sichere Änderung und Verbesserung der eigenen Körperhaltung!

Plantarfaszie rollen macht happy

Plantarfaszie rollen macht happy

 

Was das im Einzelnen heißt und wie man das macht, das stelle ich Ihnen gern persönlich vor.

Für Anfragen bitte ich um Kontakt per Email an nh@ninaheinemann.com oder über das Kontaktformular.

 

 

BLACKROLLing – effektiv und wirksam!

Ob im Kurs oder allein zu Hause – BLACKROLLing, also das Training mit der BLACKROLL® sowie den begleitenden und erweiternden Tools ist nicht nur effektiv, sondern vor allem – und das ist das Erfolgsrezept – schnell spürbar!

Wer schon oft zum Arzt rannte, weil er Rückenschmerzen oder beispielsweise einen sog.

Das Rollen des Rückens bedarf ein bisschen Übung

Tennisarm zu beklagen hatte, der weiß: eine Spritze ist nur von kurzer Dauer und bekämpft weder Ursache noch tatsächlich die Symptome. Einzig der Schmerz ist für eine mehr oder minder lange Dauer ausgeschaltet. Hat das langzeitig Erfolg? Natürlich nicht.

Und warum nicht? Weil der Schmerz nur sekundär aus den Nerven kommt, die Ursache aber meist in den Faszien liegt. Ja, diese Begrifflichkeit ist schon seit geraumer Zeit in aller Munde, aber so richtig etwas damit anfangen können die Wenigsten.

Dabei ist es gar nicht so schwierig zu verstehen: Faszien sind in erster Linie mal unser gesamtes im Körper vorkommendes Bindegewebe. Und dazu zählt nicht nur das unschöne Dellengewebe an Oberschenkeln und Bauch, sondern auch jede Kapsel,  jede Sehne, alle Bänder und natürlich das Gewebe um jede einzelne Muskelfaser unseres Körpers. Und wenn ihr demnächst ein Stück Fleisch bearbeitet werdet ihr sie auch von Nahem sehen: Faszien. Füllgewebe. Früher achtlos vom Pathologen entfernt, wird es heute mit unglaublich vielen Zusammenhängen assoziiert.

Der Tennisarm oder der Rückenschmerz sind da nur einige Wenige.

Was also tun, wenn es zwickt und schmerzt? Rollen. Genauer gesagt BLACKROLLing.

Erst einrollen, dann trainieren und zu guter Letzt ausrollen. Einfach nach der BLACKROLL® Formel: Training + Regeneration = Erfolg.

http://www.1x1sport.de/videos/funktionelles-blackroll-faszientraining/

Wie Du mit der BLACKROLL trainieren kannst, zeige ich Dir in meinem Film

Funktionelles Faszientraining heißt mein Film in dem ihr 1 zu 1 am Training teilnehmen könnt, ich Euch das Einrollen erkläre und auch das Ausrollen eine wichtige Rolle spielt.

Wenn ihr aber lieber erstmal nur entspannen wollt, dann empfehle ich Euch meinen Film Blackroll’n Relax. Hier habe ich Euch ein paar tolle Übungen zusammengestellt, die Euch z.B. im Büro entlasten können, oder auch Migräne wirksam abschwächen helfen!

Der Film BLACKROLL'n Relax für Dich zum mitmachen!

Der Film BLACKROLL’n Relax für Dich zum mitmachen!

Für Diejenigen von Euch, die lieber lesen anstatt zu gucken habe ich das Buch Myofasziale Entspannung mit der BLACKROLL® geschrieben. Hier erkläre ich sehr ausführlich die einzelnen Stufen des BLACKROLLings und erkläre zudem noch ein paar inhaltliche Dinge etwas genauer.

 

 

 

 

 

 

BLACKROLLinson im Robinson Club Nobilis, Türkei

BLACKROLLinson im Robinson Club Nobilis, Türkei

Wem das alles nicht genug ist, der muss wohl zu einem meiner BLACKROLLinson – Events bei Robinson kommen, so wie ich ihn erstmals im September im Robinson Club Nobilis, Türkei, abgehalten habe 😉

Ich freue mich auf Dich!

Liebe Grüße

Nina

 

 

 

p.s. wenn Du noch keine BLACKROLL® zu Hause hast, kannst Du mit diesem Code: NinaHeinemann_2017 satte 10% bei Deiner Bestellung auf www.blackroll.de erhalten ;)!!!

 

 

 

Ich esse Fleisch. Und das ist auch gut so!

Kühe auf der Wiese.

Kühe auf der Wiese.

Ich esse Fleisch, und das ist auch gut so.

Ich bin weder Veganer, noch Vegetarier, ich bin umgangssprachlich mit dem fast schon als Schimpfwort zu bezeichnenden Begriff „Omni“ zu erklären.

Omni = alles (fr)essend. Oder doch nicht?

Aufgewachsen in einer Metzgersfamilie war Fleisch bei uns quasi ein Grundnahrungsmittel und lange Zeit für mich unverzichtbar.

Auch heute esse ich noch gern Fleisch. Warum? Weil es mir schmeckt, ich weiß woher es kommt und es unsere Menschheit faktisch nicht geben würde, wäre da nicht das Fleischessertum.

Seit Menschengedenken essen wir Fleisch. Ob Homo Sapiens, Homo Neanderthalensis oder andere Menschenformen. Wir sind eine allesfressende (omnivore), also auch fleischfressende Spezies – mal mehr, mal weniger, aber es zeigt: unser Gebiss ist dafür ausgelegt.

Soviel zur Geschichte.

Warum müssen aber nun alle Menschen zu Veganern werden, ja quasi als Trend. Und dann verurteilen diese Menschen wiederum diejenigen, die Fleisch essen.

Wenn ein Bär Läsker auf einmal vegan lebt, dann kann er das gern tun. Aber bitte verurteilen Sie doch nicht diejenigen, die sich ethisch darauf eingelassen haben, weiterhin Fleisch zu essen.

Ich liebe Tiere. Bin schon als Kind auf die Barrikaden gegangen, wenn man wortwörtlich einer Fliege was zuleide tat.

Mein Vater, eben erwähnt Metzger und Jäger (!) kam nicht selten mit erschossenen Tieren nach Hause und ich heulte Rotz und Wasser.

Und auch heute noch wird mir schlecht  bei dem Gedanken, dass ein Tier leiden muss.

Unzählige Petitionen habe ich unterschrieben und jedes Tier würde ich adhoc adoptieren.

Und trotzdem esse ich Fleisch!

Ich esse Fleisch von Tieren, deren Herkunft ich kenne. Ja, wirklich kenne.

Ich lebe auf dem Land, kaufe es nicht im Supermarkt sondern auf dem Markt beim Bio-Metzger mit Fotos der Tiere oder beim Bauernhof um die Ecke. Und ja ich weiß, das ist LUXUS. Aber Luxus den ich bewusst aussuche und mir und meiner Familie gönne. Bewusst

ABER:

Was mich wirklich fassungslos macht, ist der respektlose Umgang mit Fleisch. Die Massentierhaltung, die Hühnerfarmen und Milchkuhzüchtungen.

Es macht mir rasend zu sehen, mit welch skrupelloser Arroganz sich Menschen an Tieren vergehen, um aus ihnen Profit zu schlagen.

Und warum tut ein Mensch soetwas, warum behandelt er Tiere wie Dreck?

Weil es gewollt ist!

Die Menschen wollen ein ganzes Huhn für 2,99€ und zahlen aber für einen Cappuccino einer Café-Kette das gleiche oder mehr, ohne es zu hinterfragen. Damit es tagtäglich Fleisch auf dem Teller gibt. Ohne ein Bewusstsein dafür.

Die Café-Kette setzt den Preis fest und alle sind bereit ihn zu bezahlen. Aber solange ein Viehzüchter denkt, dass der Konsument nicht bereit ist mehr Geld für gutes Fleisch zu zahlen wird sich auch nichts ändern. Die Ausrede ist immer „der Konsument will es so“. Ja das stimmt, aber er wäre auch bereit umzudenken, wenn man ihn vorsichtig „zwingen“ würde.

Und da liegt meines Erachtens der große Fehler. Ich finde es ist ok Tiere zu essen, wenn sie ein gutes und schönes Leben hatten. Es ist auch ok eine Kuh zu melken, die Milch für mehrere Kälber hat, aber nur eines sattbekommen muss.

Aber es ist verdammt nochmal nicht ok Tiere zusammenzupferchen, ihnen Medikamente einzutrichtern, sie mit Futtermaschinen zu mästen und nach kurzer, qualvoller Lebensdauer zu schlachten!

Ich esse aus diesem Grund auch keine Babytiere. Weder Kalb, noch Ferkel oder Lamm kommt auf meinen Teller. Denn ein Kind sollte – egal welcher Spezies es angehört – nicht getötet werden.

Aber sein wir  mal ehrlich – wo fangen wir an wo hören wir auf.

Es ist doch nicht nur das Fleisch…

Weiter geht es bei Kinderarbeit, Billigwaren, Privatisierung von Wasserquellen und nicht zu vergessen die Vermüllung unserer Ozeane.

Da frage ich mich dann: was trägt ein echter Veganer? Kein Leder, soviel ist klar. Woraus bestehen dann seine Schuhe? Plastik –aha. Und wo kommt das Plastik hin, wenn es nicht mehr benötigt wird…

Die Verkettung ist unendlich und Veganismus ist nicht die Lösung.

Wir müssen jeder für sich entscheiden, was wir ertragen und was nicht.

Niemand muss dafür mehr missionieren – eher aufklären. Nicht verurteilen, sondern verstehen.

Denn ja, es gibt Menschen, die können sich den Luxus von guten und fair gehandelten Lebensmitteln nicht leisten. Egal ob Tomate oder Steak. Noch nicht.

Aber vielleicht schaffen wir ein Bewusstsein dafür, dass es eben auch nicht immer Fleisch geben muss, dass ein Überkonsum nicht von Reichtum, sondern von Gesellschaftszwang zeugt.

Wir, die wir Kinder großziehen haben diese Verantwortung und auch die „Macht“ etwas zu ändern. In den Köpfen der Rohdiamanten die noch völlig wertfrei in der Welt stehen und sich alles anschauen…

Ich möchte niemandem sagen dass er oder sie etwas falsch macht. Ich möchte lediglich aufzeigen, dass es Dinge gibt, über die wir uns bewusst und mehr Gedanken machen sollten.

In diesem Sinne

Eure Nina