Funktionelle FrauenFitness

Fitness Trainer

Fitness Trainer

Mit 4 Jahren fing ich an zu schwimmen und Ballett zu machen, es folgten Reiten, Tennis und Inline-Skating, sowie Skifahren, Snowboarden und Fitness. Kurzum Sport gehört bei Nina Heinemann zum Leben. Aber nur teilnehmen war mir nie genug. Meist musste ich bis zum Äußersten, wenn mich eine Sportart gefesselt hat. Denn Sätze wie „das ist eben so“ , oder „das macht man so, weil das alle so machen“ konnte ich noch nie leiden. Das zieht sich durch alle Spaten meiner Karriere. Und so habe ich grundsätzlich sowohl meine sportlichen, als auch alle anderen Faibles meist bis zur Ausbildung gebracht. Das ist mein Anspruch an mich selbst. Und so fing ich als Inline-Instructor an, wurde Skilehrerin und schließlich auch Fitness und Personal Trainer. Die Leidenschaft für den Sport ist immer geblieben und so kamen immer weitere Ausbildungen dazu. Heute bin ich Fitness- und Personal Trainer, habe meinen Zumba Instructor, bin BootCamp Trainer und zu guter Letzt auch Ausbilderin in Ägypten für Bokwa, jener neuen Sportart bei der man Zahlen und Buchstaben tanzt. Die neuesten Ausbildungen findet ihr hier. Als eine der ersten zertifizierten Blackroll® Trainerinnen zeige ich Dir, wie Du mit wenig Aufwand Deinen Körper fitter und beweglicher machen kannst, und welch wunderbare Erholung das Rolling mit sich bringt! Gerne erstelle ich mit Dir zusammen Deinen optimalen Trainingsplan der Dich deinem Ziel schnell näher bringt. Aber Vorsicht: ich verspreche Dir hier nicht das Blaue vom Himmel, dennoch aber, dass Du mit Disziplin und Spaß an Dein Ziel gelangst! Und auch das Thema Ernährung steht bei mir ganz oben auf dem Zettel. Dafür habe ich die Facbookseite Healthjunkies ins Leben gerufen. Ihr seht, bei mir wird es nicht langweilig. Und auch ihr sollt Spaß daran haben, diesen Blog zu verfolgen. Ihr bekommt von Produktinformationen wie z.B. Eiweißshakes von BioRatio, wertvolle Tipps von mir. Viel Spaß dabei.

Bananenbrot, oder -kuchen mit Kokos

Liebe Freunde des experimentellen Backvergnügens :),

wie schon auf Facebook erwähnt, habe ich wieder einmal einen Backversuch gestartet und muss sagen – das hat wirklich gut geschmeckt.

Daher bekommt ihr natürlich auch das Rezept zum Brot, bzw. Kuchen. Denn wenn ihr einfach etwas Süße hinzugebt (ob nun Ahornsirup, Zucker, Kokosblütenzucker oder Erythrit) bekommt ihr einen leckeren Kuchen ;).

Bananenbrot, bzw. Bananenkuchen

Bananenbrot, bzw. Bananenkuchen

Folgendes wird für das Brot benötigt:

3 reife Bananen (am Besten Bio, weil die süßer sind)

30g natives Kokosfett/-öl

3 Eier

180g gemahlene Mandeln

50g Kokosmehl

30g Leinsamen

1 TL Weinsteinbackpulver

1 TL Vanilleextrakt

2 Prisen Zimt und eine Prise Salz

Für den Kuchen fügt ihr noch:

20g kleingehackte Zartbitterschokolade

Süße nach Belieben.

 

170°C im Heißluftbackofen für 40min backen. Stäbchentest und fertig 😉

 

#leckerismirlieber

Low Carb Thunfisch Muffins Rezept

Das Thema Low Carb steht ja bei vielen – vor allem Sportlern und Abnehmfreudigen immer wieder auf dem Programm. Warum? Weil es unseren Muskeln hilft und unseren Fettstoffwechsel ankurbelt. Zudem macht es satt und lässt den Insulinspiegel nicht ansteigen.

Aber das ist natürlich nur sehr oberflächlich erklärt und darum soll es in diesem Artikel auch gar nicht gehen ;).

Die fertig gebackenen Thunfisch Muffins.

Die fertig gebackenen Thunfisch Muffins.

Hier also das leckere Rezept zu den Thunfisch Muffins die, wenn ihr das Rezept so einhaltet und den Teig gleichmäßig auf 12 Förmchen verteilt, nur 89 kcal pro Stück haben, bei sage und schreibe 10 g Eiweiß! Hinzu kommen 4.4 g Kohlenhydrate wovon 1.3g Ballaststoffe sind und 3.6g Fett. Das ist gut, oder?

Los geht’s, schnell den Backofen auf 200°C vorheizen und folgende Zutaten zusammenmixen:

300g kleingehäckseltes Kürbisfleisch (bei mir gab’s Hokkaido)

Ich habe es mit dem Pürierstab bearbeitet ;)

Ich habe es mit dem Pürierstab bearbeitet 😉

4 Eier

2 Dosen gut abgetropften Thunfisch im eigenen Saft

1 sehr klein geschnittene Zwiebel

1 sehr klein geschnittene orangene Paprika

50g Parmesan (bei mir gab’s Bella Lodi)

Schnittlauch, Oregano, Pfeffer und Salz

 

 

 

Jetzt wird alles zusammengemixt in die Muffinförmchen gegeben und für ca. 30 min im Backofen durchgebacken! Fertig. Lecker!

Als Beilage hatten wir einen Schnittlauchquark bestehend aus 100g körnigen Frischkäse, 100g Magerquark und 50g Skyr Natur. Nur noch Schnittlauch, Salz und Pfeffer – fertig.

Low Carb Thunfisch Muffins mit Salat und körnigem Frischkäse

Low Carb Thunfisch Muffins mit Salat und körnigem Frischkäse

Guten Appetit 🙂

BLACKROLL® Master Trainer

Das Rollen des Rückens bedarf ein bisschen Übung

Das Rollen des Rückens bedarf ein bisschen Übung

Als Master Trainerin bin ich für die Ausbildung von Therapeuten, Trainern und Sportlern zu offiziellen BLACKROLL® Trainern zuständig.

Die Termine findet ihr immer auf der Seite von BLACKROLL. Sollte dort mal kein Termin erscheinen, schreibt mich gern über das Kontaktformular an. Ich nehme euch dann in die Liste auf und schreibe euch an, sobald es einen neuen Termin gibt.

Was lernt man bei der Ausbildung?

Grundsätzlich ist mein Ziel euch so viel praktisches Wissen wie möglich mitzugeben. Heißt, wir arbeiten mit allen BLACKROLL Produkten am lebenden Objekt 😀 – uns selbst.

Aber auch die Theorie darf nicht fehlen. Die aktuellsten Forschungserkenntnisse über Faszien und Faszienfitness bekommt ihr ebenfalls mit auf den Weg.

Am Ende besteht dann immer auch die Möglichkeit die Produkte zu kaufen.

Zudem ist es möglich ein ganzes Studio oder ein Praxisteam in einer inhouse Schulung auszubilden. Hierzu kontaktiert mich gern direkt per Mail: personaltrainer@ninaheinemann.com

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Ihr seid nicht interessiert an einer Ausbildung, möchtet aber gern einen Workshop veranstalten oder an einem teilnehmen?

Auch da seid ihr bei mir genau richtig! Ich biete Workshops für Endkunden (1,5h), aber auch für Praxen und Studios (4h). Diese sind dazu gedacht die Basics zu erlernen. In den Praxen und Studios kommt noch etwas Theorie und praktische Anwendung am Patienten/ Trainee hinzu.

Die Preise gestalten sich je nach Aufwand und Anliegen.

Wem das alles zu viel Aufwand ist, der kann sich auch erstmal mit meinen Filmen anfreunden:

Da hätte ich zum Einen „Funktionelles Blackroll Faszientraining“ und zum Anderen „BLACKROLL’n Relax“ im Angebot.

Beide Filme sind dazu gedacht sowohl Erlentes in der Ausbildung nochmals zu festigen, als auch sich selbst zu lehren, wie man mit der BLACKROLL umgeht.

Ich wünsche Euch viel Spaß damit!

 

Liebe Grüße

Nina

Mit Blackroll im Baseltor

Hauptgasse in Richtung Baseltor

Hauptgasse Solothurn mit Blick auf das Baseltor

Für meine Ausbildungen die weiter als gut 1,5 Stunden Anfahrt haben, suche ich mir meist ein schönes Hotel. Diesmal bekam ich von meinem Freund Bernhard Schweizer (Gastfreundschaft.ch) den Tipp mich im Baseltor einzuquartieren.

Gesagt, getan. Die Anfahrt verlief problemlos und auch das Parkhaus Baseltor nur 30 Sekunden Laufweite entfernt. Der erste Eindruck war schon mal ruppig… Mit Koffer, Handtasche und Laptoptasche bepackt, versuchte ich die nach außen aufgehende Tür zu öffnen – die Dame innen schaute mich nur erwartungsfroh an. Hilfe? Fehlanzeige. Nun gut, ich bin ja nicht schwach, aber Hilfe sollte doch immer angeboten werden, oder?

Nachdem ich nun im Sinne von „Namen sagen und die Frage nach der

Hoteleingang

Hoteleingang

Frühstücksuhrzeit bekanntgeben“ eingecheckt hatte, bekam ich auch meinen Schlüssel. 3. Stock. Ohne Aufzug. Mit Koffer, Handtasche und Laptoptasche. Hilfe? Wieder Fehlanzeige. Nichtmal die Frage, ob man kurz auf die eine oder andere Tasche aufpassen sollte, kam über ihre Lippen… Schade.

Da gibt es sicherlich noch etwas Optimierungsbedarf.

 

 

 

Das Zimmer unterm Dach war nicht groß, aber sehr gemütlich. Ein kleiner Schreibtisch, sowie eine Couch und natürlich ein großes Bett. Das Bett hat ne glatte 1 verdient in punkto Sauberkeit, Größe und Komfort! Und seien wir mal ehrlich: darum geht es im Kern!

Der eher rustikale untere Teil des Restaurants.

Der eher rustikale untere Teil des Restaurants.

Abends hatte ich noch das Vergnügen eines kleinen Geschäftsessens im schweizweit bekannten Restaurant des Hotels. Bekannt für seine Slowfood Küche.

Die erste Frage beim Blick in die Karte war allerdings: woher bekommen die denn regionale Avocados? Egal. Gegessen habe ich ein sehr gutes Entrecôte mit Gemüse und Risotto. Geschmack: 1a!

 

 

 

 

Das Frühstück hatte ich ja schon auf Facebook geteilt ;).

Gut gestärkt und ausgeruht fand dann am 07.11 meine Ausbildung in der Praxis am Kronenplatz in Basel statt, die wieder einmal ein voller Erfolg war! Danke an das Praxisteam und natürlich an die tollen Teilnehmer.

Bis bald,

 

Nina

 

 

 

 

Office fit mal anders – OFMA

Häufige Fehlhaltung im Büro

Häufige Fehlhaltung im Büro

Ein ergonomisch eingerichteter Arbeitsplatz? Pausen, die das Denken einfacher und effizienter machen? Sitzpositionen die den Nacken und den Rücken entlasten?

Geschätzt mehr als 90% der Büroangestellten würden diese Fragen mit „nein“ beantworten. Warum? Weil sie es nicht besser wissen.

Häufig werden Laptop, Desktop Computer und Bildschirm so ausgerichtet, wie sie gerade auf den Schreibtisch passen – zwischen Aktenstapel, Memos und der Lunchbox. Dann noch die Maus daneben gepfeffert und schon haben wir unseren – mal überspitzt gesagt – gesundheitsgefährdenden Arbeitsplatz.

Nicht nur die nach innen rotierten Schultern, der immer unter Dehnung stehende untere Rücken und der schwache Nacken werden begünstigt, sondern auch die Hüftbeugemuskulatur „zieht sich zurück“ – bzw. wird faszial verklebt und damit immer undehnbarer. Braucht man ja nicht mehr, wenn man eh den ganzen Tag mit angewinkelten, meist übereinander geschlagenen Beinen am Schreibtisch oder in Meetings sitzt. Die unabwendbaren Folgen: Rückenschmerzen, Nackenschmerzen, Leistenschmerzen.

Nicht umsonst sprechen Forscher und führende Mediziner von der neuen Gesundheitsbedrohung Sitzen. Sitzen ist das neue rauchen. So sieht es aus. Denn in den kommenden 10 Jahren ist die Tendenz der Rückenschmerzpatienten steigend und nicht fallend.

Was also tun? Natürlich ist Sport und Bewegung immer ein gutes Ziel um der unergonomischen Arbeitsweise entgegenzuwirken, aber noch besser ist es doch zu wissen, wie man schon vor Ort, am Arbeitsplatz, dem Ganzen Abhilfe schaffen kann, oder?

Die Lösung: Office fit – also Fitness integriert in den Büroalltag.

Aus diesem Grund habe ich mich mit Anna Bruderhofer, Physiotherapeutin und Spezialistin  für myofasziale Techniken zusammengesetzt und mit ihr das Programm OFMA – Office fit mal anders entwickelt.

Zum Einen geht es darum, den Arbeitsplatz so einzurichten, dass er einer besseren Körperhaltung entspricht und den typischen Haltungsmustern entgegenwirkt. Zum Anderen gibt es drei unterschiedlich lange Routinen, die man am Arbeitsplatz einbauen kann, ohne den Arbeitsablauf zu stören und gleichzeitig etwas für die körperliche und mentale Fitness tun kann. Denn eine jüngst veröffentlichte Studie beweist es: Plantarfaszie  rollen macht glücklich! Aber keine Angst – es geht nicht um schweißtreibende Intensiv-Workouts, sondern um die langsam aber sichere Änderung und Verbesserung der eigenen Körperhaltung!

Plantarfaszie rollen macht happy

Plantarfaszie rollen macht happy

 

Was das im Einzelnen heißt und wie man das macht, das stelle ich Ihnen gern persönlich vor.

Für Anfragen bitte ich um Kontakt per Email an nh@ninaheinemann.com oder über das Kontaktformular.

 

 

BLACKROLLing – effektiv und wirksam!

Ob im Kurs oder allein zu Hause – BLACKROLLing, also das Training mit der BLACKROLL® sowie den begleitenden und erweiternden Tools ist nicht nur effektiv, sondern vor allem – und das ist das Erfolgsrezept – schnell spürbar!

Wer schon oft zum Arzt rannte, weil er Rückenschmerzen oder beispielsweise einen sog.

Das Rollen des Rückens bedarf ein bisschen Übung

Tennisarm zu beklagen hatte, der weiß: eine Spritze ist nur von kurzer Dauer und bekämpft weder Ursache noch tatsächlich die Symptome. Einzig der Schmerz ist für eine mehr oder minder lange Dauer ausgeschaltet. Hat das langzeitig Erfolg? Natürlich nicht.

Und warum nicht? Weil der Schmerz nur sekundär aus den Nerven kommt, die Ursache aber meist in den Faszien liegt. Ja, diese Begrifflichkeit ist schon seit geraumer Zeit in aller Munde, aber so richtig etwas damit anfangen können die Wenigsten.

Dabei ist es gar nicht so schwierig zu verstehen: Faszien sind in erster Linie mal unser gesamtes im Körper vorkommendes Bindegewebe. Und dazu zählt nicht nur das unschöne Dellengewebe an Oberschenkeln und Bauch, sondern auch jede Kapsel,  jede Sehne, alle Bänder und natürlich das Gewebe um jede einzelne Muskelfaser unseres Körpers. Und wenn ihr demnächst ein Stück Fleisch bearbeitet werdet ihr sie auch von Nahem sehen: Faszien. Füllgewebe. Früher achtlos vom Pathologen entfernt, wird es heute mit unglaublich vielen Zusammenhängen assoziiert.

Der Tennisarm oder der Rückenschmerz sind da nur einige Wenige.

Was also tun, wenn es zwickt und schmerzt? Rollen. Genauer gesagt BLACKROLLing.

Erst einrollen, dann trainieren und zu guter Letzt ausrollen. Einfach nach der BLACKROLL® Formel: Training + Regeneration = Erfolg.

http://www.1x1sport.de/videos/funktionelles-blackroll-faszientraining/

Wie Du mit der BLACKROLL trainieren kannst, zeige ich Dir in meinem Film

Funktionelles Faszientraining heißt mein Film in dem ihr 1 zu 1 am Training teilnehmen könnt, ich Euch das Einrollen erkläre und auch das Ausrollen eine wichtige Rolle spielt.

Wenn ihr aber lieber erstmal nur entspannen wollt, dann empfehle ich Euch meinen Film Blackroll’n Relax. Hier habe ich Euch ein paar tolle Übungen zusammengestellt, die Euch z.B. im Büro entlasten können, oder auch Migräne wirksam abschwächen helfen!

Der Film BLACKROLL'n Relax für Dich zum mitmachen!

Der Film BLACKROLL’n Relax für Dich zum mitmachen!

Für Diejenigen von Euch, die lieber lesen anstatt zu gucken habe ich das Buch Myofasziale Entspannung mit der BLACKROLL® geschrieben. Hier erkläre ich sehr ausführlich die einzelnen Stufen des BLACKROLLings und erkläre zudem noch ein paar inhaltliche Dinge etwas genauer.

 

 

 

 

 

 

BLACKROLLinson im Robinson Club Nobilis, Türkei

BLACKROLLinson im Robinson Club Nobilis, Türkei

Wem das alles nicht genug ist, der muss wohl zu einem meiner BLACKROLLinson – Events bei Robinson kommen, so wie ich ihn erstmals im September im Robinson Club Nobilis, Türkei, abgehalten habe 😉

Ich freue mich auf Dich!

Liebe Grüße

Nina

 

 

 

p.s. wenn Du noch keine BLACKROLL® zu Hause hast, kannst Du mit diesem Code: NinaHeinemann_2017 satte 10% bei Deiner Bestellung auf www.blackroll.de erhalten ;)!!!

 

 

 

Ich esse Fleisch. Und das ist auch gut so!

Kühe auf der Wiese.

Kühe auf der Wiese.

Ich esse Fleisch, und das ist auch gut so.

Ich bin weder Veganer, noch Vegetarier, ich bin umgangssprachlich mit dem fast schon als Schimpfwort zu bezeichnenden Begriff „Omni“ zu erklären.

Omni = alles (fr)essend. Oder doch nicht?

Aufgewachsen in einer Metzgersfamilie war Fleisch bei uns quasi ein Grundnahrungsmittel und lange Zeit für mich unverzichtbar.

Auch heute esse ich noch gern Fleisch. Warum? Weil es mir schmeckt, ich weiß woher es kommt und es unsere Menschheit faktisch nicht geben würde, wäre da nicht das Fleischessertum.

Seit Menschengedenken essen wir Fleisch. Ob Homo Sapiens, Homo Neanderthalensis oder andere Menschenformen. Wir sind eine allesfressende (omnivore), also auch fleischfressende Spezies – mal mehr, mal weniger, aber es zeigt: unser Gebiss ist dafür ausgelegt.

Soviel zur Geschichte.

Warum müssen aber nun alle Menschen zu Veganern werden, ja quasi als Trend. Und dann verurteilen diese Menschen wiederum diejenigen, die Fleisch essen.

Wenn ein Bär Läsker auf einmal vegan lebt, dann kann er das gern tun. Aber bitte verurteilen Sie doch nicht diejenigen, die sich ethisch darauf eingelassen haben, weiterhin Fleisch zu essen.

Ich liebe Tiere. Bin schon als Kind auf die Barrikaden gegangen, wenn man wortwörtlich einer Fliege was zuleide tat.

Mein Vater, eben erwähnt Metzger und Jäger (!) kam nicht selten mit erschossenen Tieren nach Hause und ich heulte Rotz und Wasser.

Und auch heute noch wird mir schlecht  bei dem Gedanken, dass ein Tier leiden muss.

Unzählige Petitionen habe ich unterschrieben und jedes Tier würde ich adhoc adoptieren.

Und trotzdem esse ich Fleisch!

Ich esse Fleisch von Tieren, deren Herkunft ich kenne. Ja, wirklich kenne.

Ich lebe auf dem Land, kaufe es nicht im Supermarkt sondern auf dem Markt beim Bio-Metzger mit Fotos der Tiere oder beim Bauernhof um die Ecke. Und ja ich weiß, das ist LUXUS. Aber Luxus den ich bewusst aussuche und mir und meiner Familie gönne. Bewusst

ABER:

Was mich wirklich fassungslos macht, ist der respektlose Umgang mit Fleisch. Die Massentierhaltung, die Hühnerfarmen und Milchkuhzüchtungen.

Es macht mir rasend zu sehen, mit welch skrupelloser Arroganz sich Menschen an Tieren vergehen, um aus ihnen Profit zu schlagen.

Und warum tut ein Mensch soetwas, warum behandelt er Tiere wie Dreck?

Weil es gewollt ist!

Die Menschen wollen ein ganzes Huhn für 2,99€ und zahlen aber für einen Cappuccino einer Café-Kette das gleiche oder mehr, ohne es zu hinterfragen. Damit es tagtäglich Fleisch auf dem Teller gibt. Ohne ein Bewusstsein dafür.

Die Café-Kette setzt den Preis fest und alle sind bereit ihn zu bezahlen. Aber solange ein Viehzüchter denkt, dass der Konsument nicht bereit ist mehr Geld für gutes Fleisch zu zahlen wird sich auch nichts ändern. Die Ausrede ist immer „der Konsument will es so“. Ja das stimmt, aber er wäre auch bereit umzudenken, wenn man ihn vorsichtig „zwingen“ würde.

Und da liegt meines Erachtens der große Fehler. Ich finde es ist ok Tiere zu essen, wenn sie ein gutes und schönes Leben hatten. Es ist auch ok eine Kuh zu melken, die Milch für mehrere Kälber hat, aber nur eines sattbekommen muss.

Aber es ist verdammt nochmal nicht ok Tiere zusammenzupferchen, ihnen Medikamente einzutrichtern, sie mit Futtermaschinen zu mästen und nach kurzer, qualvoller Lebensdauer zu schlachten!

Ich esse aus diesem Grund auch keine Babytiere. Weder Kalb, noch Ferkel oder Lamm kommt auf meinen Teller. Denn ein Kind sollte – egal welcher Spezies es angehört – nicht getötet werden.

Aber sein wir  mal ehrlich – wo fangen wir an wo hören wir auf.

Es ist doch nicht nur das Fleisch…

Weiter geht es bei Kinderarbeit, Billigwaren, Privatisierung von Wasserquellen und nicht zu vergessen die Vermüllung unserer Ozeane.

Da frage ich mich dann: was trägt ein echter Veganer? Kein Leder, soviel ist klar. Woraus bestehen dann seine Schuhe? Plastik –aha. Und wo kommt das Plastik hin, wenn es nicht mehr benötigt wird…

Die Verkettung ist unendlich und Veganismus ist nicht die Lösung.

Wir müssen jeder für sich entscheiden, was wir ertragen und was nicht.

Niemand muss dafür mehr missionieren – eher aufklären. Nicht verurteilen, sondern verstehen.

Denn ja, es gibt Menschen, die können sich den Luxus von guten und fair gehandelten Lebensmitteln nicht leisten. Egal ob Tomate oder Steak. Noch nicht.

Aber vielleicht schaffen wir ein Bewusstsein dafür, dass es eben auch nicht immer Fleisch geben muss, dass ein Überkonsum nicht von Reichtum, sondern von Gesellschaftszwang zeugt.

Wir, die wir Kinder großziehen haben diese Verantwortung und auch die „Macht“ etwas zu ändern. In den Köpfen der Rohdiamanten die noch völlig wertfrei in der Welt stehen und sich alles anschauen…

Ich möchte niemandem sagen dass er oder sie etwas falsch macht. Ich möchte lediglich aufzeigen, dass es Dinge gibt, über die wir uns bewusst und mehr Gedanken machen sollten.

In diesem Sinne

Eure Nina

Die große 4! – 4 Übungen, 4 Wochen, 4 Mal! Part 2

 

Brücke - hipbridgeEs ist schon wieder Samstag und eigentlich würdet ihr es erst am Montag erfahren (weil ich es ja hier auch erst am letzten Montag gepostet habe), aber ihr wisst dann ja schon mal, was auf euch zukommt ;).

Nur nochmals zum Verständnis:

Die große 4! – deine Sommefigurchallenge

Ich zeige euch pro Woche und Video EINE ÜBUNG! Genau nachlesen kannst Du es aber auch nochmals im letzten Beitrag.

Diese eine Übung macht ihr in den darauffolgenden 7 Tagen (1 Woche) an vier Tagen eurer Wahl.

Da die Übung ein Tabata ist, heißt es, dass wir sie in 8 Intervallen á 20 Sekunden durchführen, mit je 10 Sekunden Pause zwischen den Intervallen ;).

Gut? Gut!

Dann findet ihr hier das zweite Video!

 

VIEL SPAß :D!!

 

 

Die Große 4! – Deine Sommerfigurchallenge

Also gut, ich bin kein Unmensch und möchte ja, das möglichst viele teilnehmen können.

Hier also die Challenge zum mitmachen für diejenigen die kein Instagram haben 😉

Die große 4 ist gekommen!

Deine SommerfigurChallenge!

4 Wochen je 4 Mal

4 Tabatas

4 Minuten 😉

4 Kilo möglich

 

Und die Chance auf ein Fitness-Paket!

Noch Fragen?

Wie geht das?

Ganz einfach: jeden Samstag zeige ich Dir ein Tabata. Dieses machst Du in der Woche bis zum folgenden Samstag mindestens 4x (oder mehr)!

Was ist denn ein Tabata?

Das Tabata Training beinhaltet eine einzige Übung die man 8x 20 Sekunden durchführt und zwischen den 20 Sekunden jeweils 10 Sekunden Pause macht. Insgesamt trainierst Du also nur gut 4 Minuten !!

Aber Vorsicht: es wird anstrengend ;).

Das sind bestimmt ganz schwierige Übungen und ich brauche viel Zubehör?

NEIN! Du brauchst nur eine Flasche Wasser (zum trinken ;)) und etwas Platz. That’s it!

Wie funktioniert die Challenge?

 

1. Du likest und teilst das Challenge Video mit der Übung auf Facebook (einfach diesen Link kopieren und einfügen ;))

2. Du erhälst so auch alle weiteren Videos

3. Du hast die Chance ein exklusives Fitnesspaket inkl. BLACKROLL und DVD zu gewinnen

Die Zeit der Ausreden ist vorbei! Los geht’s 😉

Eiweiß und Co. im FIBO Fokus

Das Thema Ernährung scheint  in den letzten Jahren immer stärker auch bei Hobby-Sportlern in den Vordergrund zu rücken. Die Frage ist nur: in welche Richtung. Dass Extreme hier schon seit Jahr und Tag zum Geschäft gehören, wissen wir nicht erst seit Arnold Schwarzenegger.

Standen in den 80er, 90er und 2000er Jahren noch die Kohlenhydrate hoch im Kurs, steht heute Eiweiß ganz oben auf der Ernährungsliste. Aber auch Mode-Trends in der Ernährung sind vermehrt ^zu verzeichnen. Ob vegan, vegetarisch, Bantee, Low Carb, LCHF, GLutenfrei, Laktosefrei oder Paleo. Alles wird aktuell im Marketing irgendwo wieder aufgenommen. Völlig zweitrangig dabei ist, ob das nun zum Produkt passt oder nicht – es hört sich auch jeden Fall gut an!

Veganer Zorn - aber was ist es genau?

Veganer Zorn – aber was ist es genau?

So brüsten sich die Hersteller von aggressiven Booster Produkten mit einem kleinen Pflänzchen damit, dass sie vegan seien, aber man erkennt auf den ersten Blick gar nicht, um was für ein Produkt es sich überhaupt handelt. Auf jeden Fall kannst Du damit zum veganen Biest werden. Ist doch auch was…

Weiter fällt auf, dass auch die Produzenten klassischer Nahrungsergänzungsmittel für Bodybuilder keinen Trend auslassen 😉 Auch „Mass Gainer“ sind dann „laktosefrei“, „vegetarisch“ und kommen „glutenfrei“ daher.

Womit wir schon beim nächsten Phänomen wären: Eiweißriegel. Klar, kein neues Produkt und auch nicht besonders „gesund“, wenn man es unter verarbeitungstechnischen Aspekten beäugt. Was aber ganz klar auffällt – je mehr Eiweiß und je weniger Kohlenhydrate, desto besser der Riegel. Oder?

Ein besonders tatkräftiges Promotionsteam von leicht bekleideten Damen macht es mir klar: Ich sollte auch schnellstens so aussehen und das schaffe ich nur mit DIESEM Riegel. 50g Protein und nur 3,2g Kohlenhydrate (Neudeutsch: Carbs). Na holla die Waldfee. Sofort habe ich einen Riegel und eine Visitenkarte in der Tasche, ohne zu wissen wie mir eigentlich geschieht. Und dann auch noch ein Foto?!? Na gut… Äh zurück zum Thema. Der Riegel hat geschummelt. Denn eigentlich hat er 33g Carbs, davon sind aber nur 3,2g verwertbar. Warum? Weil die anderen 30g aus mehrwertigen Alkoholen besteht. Klingt gesund, oder? NICHT!

Die Zusammensetzung beginnt mit: Feuchthaltemittel Glycerin gefolgt von Kollagenhydrolysat und endet mit Cyanocobalamin, also einem B12 Vitamin… hört sich das nach Essen an??? Für mich keineswegs und ich hoffe auch auf Vernunft eurerseits, denn zu viel Zusatzstoffe können für den Körper nicht gut sein. Essen ist doch immer noch Natur und Genuss, oder sehe ich da was falsch?

Eistee mit Stevia und natürlichen Aromen

Eistee mit Stevia und natürlichen Aromen

Ein besonders schönes Exemplar von „Marketing is‘ mein Ding“ sah ich dann bei dieser Eistee-Werbung. Der Titel „Naturbursche“ in Halle 4.2 ist schon mal per se mutig, aber dann auch noch 1,50€ für eine Kostprobe Tetrapak mit gefärbtem Wasser zu verlangen, fand ich unübertroffen. Ach ja, hatte ich eigentlich erwähnt, dass dieser Hersteller auf den (auch nicht mehr ganz frischen) Stevia-Zug aufgesprungen ist? Denn in diesem Eistee, man glaubt es kaum, ist kein Zucker, sondern Stevia. Und deswegen hat der auch die tollsten Geschmacksrichtungen. Nur leider eben mit Aromen. Natürlichen Aromen zwar, aber Aromen.  Ich zitiere dazu mal kurz Wikipedia: „Bei als „natürlich“ ausgewiesenen Aromen ohne Angabe ihrer Herkunft ist dagegen davon auszugehen, dass sie biotechnologisch aus anderen Ausgangsstoffen erzeugt wurden, d. h. unter Verwendung von BakterienPilzen oder Enzymen.“ Und hat das dann was mit Natur zu tun? Ach ja, Zitronensäure ist natürlich auch noch drin. Upps, zuviel verraten? Eventuell hätte ich es sogar probiert, aber für 1,50€ den doch eher gewöhnungsbedürftigen Geschmack von Stevia plus Aromen zu kosten, war mir dann einfach zu teuer. Aus Prinzip.

Wie ihr seht, ist Marketing heutzutage oft das A und O, um den Verbraucher, in diesem Falle den Sportler, zu täuschen.

Aber es gibt auch noch Sterne am Firmament. Ich will ja nicht nur meckern. Denn ich springe immer dann an, wenn etwas mit Tradition, Liebe, Enthusiasmus und vor allem Überzeugung entsteht und präsentiert wird.

Grillido "Sport"

Grillido „Sport“

So wie bei den Schwaben, die die Grillwurst Grillido auf den Markt gebracht haben. Am Snack Point in Halle 9 (die Functional Halle) sehe ich eine Werbung der Grillido und laufe durch Halle 9 und Halle 7, um genau diese Jungs zu treffen. Und natürlich um mir die Wurst mal genauer anzusehen. Was stand da noch? Ach ja, Popeye – Bratwurst aus Hähnchenfleisch mit Spinat und Feta. Guck an. Interessante Idee.

 

 

 

So treffe ich auch gleich den „Macher“ der drei Unternehmer: Metzger und Lebensmitteltechniker Marcel. Als Metzgertochter stelle ich sofort die richtigen Fragen und schnell stellt sich heraus: die Würste können was. 30 verschiedene Kreationen gibt es abwechselnd im Shop auf www.grillido.de darunter auch meinen Favorit die Popeye. Mit diesen Nährwerten kann man nur Punkten: 117,4 kcal; Eiweiß: 19,8g; Fett: 4,0g; Kohlenhydrate: 0,6g. Das Tolle: es werden keine Zusatzstoffe, Geschmacksverstärker oder ähnlicher Mist verarbeitet. Und das Fleisch ist regional. Auch sehr zu empfehlen ist übrigens die „Sport“, eine reine Rinderwurst mit 35% Eiweiß, die natürlich nicht gegrillt wird, sondern als Snack verzehrt werden kann. N’Gudn, mehr fällt mir dazu nicht ein.

Gerade aus Südafrika zurück, hatte ich mich schon sehr an den eiweißreichen Snack Biltong gewöhnt. Allerdings ist das Zeug, was man hier in Supermärkten bekommt, nicht annähernd so gut wie das aus Südafrika. Voller chemischer Zusätze und Geschmacksverstärker – nein Danke.

Proteinsnack von Meat Makers

Proteinsnack von Meat Makers

Und dann lauf ich doch tatsächlich auf der FIBO in die zu Trockenfleisch verarbeiteten Rinder aus Österreich der litauischen Firma Meat Makers. Hier wird bestes Rindfleisch ohne künstliche Zusatzstoffe zu leckerem Trockenfleisch verarbeitet. Allerdings auch zu einem nicht so ganz gelbeutelfreundlichen Preis. Pro 40g Packung stehen fast 3,50€ an. Aber dafür bekommt man bestes Fleisch mit  super Nährwerten.

Alles in allem kann ich sagen: Eiweiß ist das neue „low-fat“. Jeder will es, jeder hat es, jeder braucht es. Und da ist im Prinzip auch nichts Falsches dran. Nur gibt es so viele natürliche Proteinquellen, dass wir uns doch nicht unbedingt auf Riegel und Pülverchen aus dem Labor stürzen müssen, oder?

PS: Liebe Leute von BioRatio, warum seid ihr nicht auf der Messe gewesen? Ich hätte gerne über eure Produkte berichtet, denn was ihr da macht, passt gerade perfekt in die Welt 😉

Bis bald, Eure Nina